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Treppenrechner: Treppe online berechnen – in 3D und mit DXF-Plänen

Der Treppenrechner für Stahl-, Holz-, Wendel- und Betontreppen: Treppenart wählen, Treppenhöhe und verfügbare Länge eintragen – und sofort stehen Stufenanzahl, Steigung, Auftritt und Neigung fest. Dazu kommen die Prüfung von Schrittmaßregel und DIN 18065, ein 3D-Modell, eine Stückliste mit Gewicht und bemaßte Werkstattpläne als DXF für AutoCAD. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Stahltreppen

7 Treppenarten

Stahltreppen für Schlosser und Metallbauer: gerade Holmtreppe mit einem Stufenträger je Stufe, aufgesattelte Stahltreppe mit Zickzack-Wangen aus Rohr, L- und U-Treppe mit Podest (auch aufgesattelt) sowie die Wendeltreppe mit Spindel. Jedes Bauteil bekommt eine Positionsnummer für Zuschnitt und Schweißen.

Holztreppen

8 Treppenarten

Holztreppen für Tischler und Zimmerer: gerade Wangentreppe mit eingestemmten Stufen, aufgesattelte Treppe, L- und U-Treppe mit Podest oder mit verzogenen Stufen (viertel- und halbgewendelt) und dreiläufige Treppen mit Podesten oder zweimal viertelgewendelt.

Betontreppen

1 Treppenart

Betontreppe (in Österreich: Betonstiege) mit schräger Laufplatte oder als Faltwerk und mit oberem Podest: Stufen, Betonmenge in m³ und Bewehrungsstäbe mit Länge und Gewicht.

Was der Treppenrechner kann

Alles wird beim Tippen neu berechnet, einen Knopf „Berechnen“ gibt es nicht. Jede Zahl hängt an einem Parameter mit Buchstaben (Y Treppenhöhe, X Lauflänge, W Laufbreite, C Stufen …) – demselben Buchstaben, der auch in den Plänen steht.

  • Treppenberechnung: Anzahl der Steigungen, Steigungshöhe, Auftritt, Stufentiefe mit Unterschneidung und Treppenneigung.
  • Komfortprüfung mit Schrittmaßregel 2s + a, Mindest-Stufentiefe und Neigung, jeweils mit der Zahl, um die ein Wert abweicht.
  • Normprüfung nach DIN 18065, OIB-Richtlinie 4 oder bfu (Schweiz) – oder nach der Norm eines anderen Landes – mit jedem Grenzwert und seinem Wert.
  • Konkrete Korrekturvorschläge (wie viele Stufen mehr, wie viel längere Lauflänge, wie viel Unterschneidung), per Klick übernommen.
  • 3D-Ansicht mit echten Oberflächen: RAL-Farben, Cortenstahl, feuerverzinkt, Eiche, Nussbaum, Tränenblech, Verbundglas oder Mikrozement.
  • Positionsnummern für jedes Bauteil (Z1 Wange, E1 Stufe, S1 Stufenträger, R1 Podest …) und eine Stückliste mit Längen, Flächen und Gewicht.

Projekte werden ohne Konto im Browser gespeichert. Meldest du dich (optional) mit Google an, liegen sie in deinem StairGen-Konto und lassen sich auf jedem Rechner öffnen.

Treppe berechnen und zeichnen: DXF statt PDF

Ein PDF ist zum Anschauen da, ein DXF zum Fertigen. Die Datei enthält deine echten Maße in Millimetern: einen bemaßten Übersichtsplan, ein Blatt pro Bauteil und die Stückliste. Kein allgemeiner Treppen-CAD-Block, den man erst nachzeichnen muss.

Jedes Element liegt auf einem eigenen Layer (Wangen, Stufen, Stufenträger, Podeste, Geländer, Bemaßung). Die Werkstatt schickt die Teile direkt zum Zuschnitt oder an die CNC, der Planer setzt die Treppe unverändert in seinen Grundriss. Wer eine DWG braucht, öffnet die DXF in AutoCAD und speichert sie als DWG.

Treppe berechnen: die Formel

Ausgangspunkt ist die Treppenhöhe von Fertigfußboden zu Fertigfußboden (Y). Sie wird auf die Steigungen verteilt: 2.800 mm mit 16 Steigungen ergeben 175 mm je Stufe. Die verfügbare Länge (X) wird auf die Auftritte verteilt. Mit beiden Werten wird die Schrittmaßregel geprüft: Zwei Steigungen plus ein Auftritt sollen etwa eine Schrittlänge ergeben, also rund 630 mm. Der Rechner bewertet 600 bis 660 mm als bequem; die DIN 18065 nennt 590 bis 650 mm.

Die Neigung ergibt sich aus Steigung und Auftritt; zwischen 30° und 40° gilt eine Treppe als bequem. Bei Treppen mit Wendung nehmen Podest oder Wendelstufen einen Teil des Grundrisses ein, bei der Wendeltreppe wird der Auftritt auf der Lauflinie gemessen.

Normen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die eingebaute Normprüfung ist auf die DIN 18065 voreingestellt; in der Übersicht kannst du auf die OIB-Richtlinie 4 (Österreich) oder die Empfehlungen der bfu (Schweiz) umschalten. Geprüft werden Steigung, Auftritt, 2s + a, Laufbreite, Steigungen je Lauf und Geländerhöhe, soweit die gewählte Norm dafür Grenzwerte nennt. Das Ergebnis ist eine Orientierung: Verbindlich ist immer die Bauordnung deines Bundeslandes, Landes oder Kantons.

Für wen der Rechner gedacht ist

Für Metallbau- und Schlossereibetriebe sowie Tischlereien, die vom Treppenloch ohne Nachzeichnen zu den Bauteilen kommen wollen; für Architekten und Planer, die eine Vorbemessung mit Komfortprüfung brauchen; und für Bauherren, die ihre Treppe sehen und verstehen möchten, bevor sie sie in Auftrag geben. Eine Statik ersetzt der Rechner nicht: Profile, Bohlen und Bewehrung legt der Tragwerksplaner fest.

Normen und Vorschriften

StairGen Pro prüft zwei Dinge. Erstens den Gehkomfort: Schrittmaß 2s + a zwischen 600 und 660 mm, Stufentiefe (Auftritt plus Unterschneidung) von mindestens 280 mm und eine Neigung von 30° bis 40°. Zweitens die Norm, die du in der Übersicht wählst: voreingestellt ist die DIN 18065, wählbar sind unter anderem die OIB-Richtlinie 4 (Österreich) und die bfu-Empfehlungen 2.007 / SIA 358 (Schweiz), mit Umschalter für Wohnhaus (innerhalb einer Wohnung oder eines Ein- oder Zweifamilienhauses) oder allgemeine Nutzung (auch Gemeinschaftstreppen in Mehrfamilienhäusern). Geprüft werden nur die Grenzwerte, die die gewählte Norm für Steigung, Auftritt, 2s + a, Laufbreite, Neigung, Steigungen je Lauf und Geländerhöhe festlegt; das Geländer des Modells ist 900 mm hoch. Die DIN-Werte stammen aus Sekundärquellen und sind in der Übersicht als nicht am amtlichen Text geprüft markiert. Die folgenden Eckwerte zeigen, was die drei Regelwerke darüber hinaus verlangen.

  • Deutschland · DIN 18065 „Gebäudetreppen“ (Ausgabe 2020-08), verbindlich, soweit die Landesbauordnung sie einführt; für Arbeitsstätten gilt zusätzlich die ASR A1.8. Schrittmaßregel 2s + a = 590 bis 650 mm. Wohngebäude mit höchstens zwei Wohnungen, baurechtlich notwendige Treppe: nutzbare Laufbreite ab 80 cm, Steigung 14 bis 20 cm, Auftritt 23 bis 37 cm. Sonstige Gebäude: Laufbreite ab 100 cm, Steigung höchstens 19 cm. Nach spätestens 18 Steigungen ein Podest. Quelle: baunetzwissen.de, Fachwissen Treppen.
  • Österreich · OIB-Richtlinie 4, in die Bauordnungen der Länder übernommen (Werte der Ausgabe 2019): 2 × Stufenhöhe + Stufenauftritt = 62 cm ± 3 cm. Höchste Stufenhöhe / kleinster Auftritt: Haupttreppe 18/27 cm, Wohnungstreppe 20/24 cm, Nebentreppe 21/21 cm. Lichte Breite: Haupttreppe 1,20 m, Wohnungstreppe 0,90 m. Lichte Durchgangshöhe 2,10 m. Absturzsicherung ab 1,00 m (bei Wohnungstreppen 0,90 m), Öffnungen höchstens 12 cm. Quelle: OIB-RL 4, amtlicher Text im RIS.
  • Schweiz · keine landesweite Treppennorm; es gelten kantonales Baurecht, VKF-Brandschutzvorschriften, SIA 358 (Geländer) und SIA 500 (hindernisfreies Bauen). Die bfu empfiehlt für Wohnbauten einen Auftritt von 26 bis 29 cm, eine Steigung von 17 bis 19 cm und ein Schrittmass von 63 cm. Geländer ab 1,00 m Absturzhöhe, im Lauf mindestens 0,90 m hoch. Quelle: bfu-Fachdokumentation 2.007 „Treppen“.

Diese Werte sind eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Vor dem Bau gilt die aktuelle Fassung der Bauordnung und Norm, die an deinem Bauort eingeführt ist. Tragfähigkeit von Wangen, Holmen, Stufen und Laufplatten weist der Tragwerksplaner nach.

Was die DXF-Datei enthält

Der Button „DXF herunterladen“ erzeugt eine Datei mit deinen Maßen, keinen allgemeinen CAD-Block aus einer Bibliothek. Sie ist im Format AutoCAD 2007 (AC1021) gespeichert, in Millimetern und mit UTF-8-Text, sodass AutoCAD sie ohne Skalieren oder Konvertieren öffnet – Umlaute inklusive. Als DWG speichern geht direkt aus AutoCAD.

  • Bemaßter Übersichtsplan: Seitenansicht, Grundriss und Vorderansicht mit Höhen, Längen und Breiten.
  • Ein Blatt pro Bauteil (Wange, Stufe, Stufenträger, Podest, Pfosten …) mit Positionsnummer, Bemaßung und Stückzahl.
  • Layer je Element mit ACI-Farben (WANGEN, STUFEN, TRAEGER, PODESTE, GELAENDER, BEMASSUNG, TEXT, POSITIONEN …): einzeln aus- und einblenden, plotten oder zum Zuschnitt schicken.
  • Stückliste mit Position, Bauteil, Material oder Profil, Maß, Stückzahl, Gesamtlänge bzw. -fläche und geschätztem Gewicht.

Die Positionsnummern sind im 3D-Modell, in den Plänen am Bildschirm, in der Bauteilliste und in der DXF dieselben: Z1 im Plan ist genau die Z1, die an der Treppe hervorgehoben wird.