Aufgesattelte U-Stahltreppe mit Podest berechnen

Treppenloch

Y
mm
X
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W
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Stufen

Z
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F
mm

Läufe und Wendungen

E
mm
P
Q

Tragwerk

A
mm
G
mm
T

Optionen

Oberflächen

Tragwerk

Anthrazit RAL 7016

Stufen

Eiche natur

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Anleitung & Normen

Die aufgesattelte U-Stahltreppe hat zwei gegenläufige Läufe mit Sattelwangen im Zickzack und ein Podest in doppelter Laufbreite. Die Stufen werden genauso berechnet wie bei der U-Stahltreppe mit Stufenträgern; der Unterschied liegt im Tragwerk, das den Stufenverlauf auch von unten sichtbar macht.

Für eine Standardplanung ist der Rechner für die Stahltreppe mit Podest 180° der Ausgangspunkt. Diese Variante ist für Entwürfe mit Sattelwangen gedacht, wenn die Werkstatt jedes waagerechte und senkrechte Wangenstück einzeln braucht.

Wann diese Treppe passt

Die aufgesattelte Stahltreppe 180° passt, wenn die gegenläufige Treppe offen sichtbar ist und beide Läufe als Stufenfolge erscheinen sollen: Sägezahnwangen, ein doppelt breites Podest mit Rahmen und ein Pfosten. Man findet sie oft auf Hallenbühnen und in Maisonetten mit der Treppe mitten im Raum.

Gegenüber der Treppe mit Stufenträgern ist die Stufenaufteilung identisch, nur die Konstruktion ändert sich: zwei Wangen je Lauf aus Rohr 50 × 40 mm und keine einzelnen Träger. Mit P = 7 und Q = 8 Stufen liegt das Podest P + 1 Steigungen über dem Boden – verschiebe Stufen zwischen den Läufen, um es höher oder tiefer zu legen.

Parameter des Rechners

Jedes Maß trägt den Buchstaben, mit dem es im Editor und in den Plänen erscheint.

YTreppenhöhe
Startwert 2.800 mm · von 500 bis 8.000 mm
Höhe von Fertigfußboden unten bis Fertigfußboden oben.
XLauflänge
Startwert 3.250 mm · von 500 bis 12.000 mm
Verfügbare Länge im Grundriss (bei Wendungen: die des oberen Laufs).
WLaufbreite
Startwert 1.000 mm · von 500 bis 2.500 mm
Nutzbare Breite des Laufs.
EPodesttiefe
Startwert 1.000 mm · von 500 bis 3.000 mm
Tiefe des Podests in Laufrichtung.
ZStufenstärke
Startwert 50 mm · von 3 bis 120 mm
Dicke der Trittstufe (Platte oder Blech).
FUnterschneidung
Startwert 50 mm · von 0 bis 100 mm
Wie weit die obere Stufe über die untere vorsteht.
PStufen unterer Lauf
Startwert 7 · von 1 bis 25
Stufen vor der Wendung.
QStufen oberer Lauf
Startwert 8 · von 2 bis 25
Stufen nach der Wendung bis zum Austritt.
AHolmhöhe
Startwert 50 mm · von 30 bis 300 mm
Höhe des Holmrohrs.
GHolmbreite
Startwert 40 mm · von 20 bis 300 mm
Breite des Holmrohrs.
TAnzahl Holme
Startwert 2 · von 1 bis 3
Ein Mittelholm, zwei seitliche Holme oder drei.

So wird gerechnet

Y = 2.800 mm auf 16 Steigungen ergibt 175,0 mm je Stufe. Im oberen Lauf verteilen sich X = 3.250 mm abzüglich der Podesttiefe E = 1.000 mm auf Q = 8 Stufen: 281 mm Auftritt, 331 mm Stufentiefe. Schrittmaß 631 mm, Neigung 31,9°, Bewertung: „Bequeme Treppe“.

Jede Wange besteht aus waagerechten und senkrechten Stücken aus Rohr 50 × 40 mm; das Podest hat einen Rahmen und zwei Pfosten. Das Blatt jedes Bauteils in der DXF nennt Zuschnittlänge und Stückzahl.

Ergebnis mit den Startwerten

Komfortbewertung: Bequeme Treppe.

Erfüllt DIN 18065

Schrittmaß 2s + a631 mm600 – 660 mm
Stufentiefe331 mm≥ 280 mm
Neigung31,9°30° – 40°
Steigung175 mm140 – 200 mm
Auftritt281 mm230 – 370 mm
2s + a631 mm590 – 650 mm
Nutzbare Laufbreite1.000 mm≥ 800 mm
Geländerhöhe900 mm≥ 900 mm

Stufen

Steigungen16 Stk.
Steigungshöhe175 mm
Auftritt281 mm
Stufentiefe (Auftritt + Unterschneidung)331 mm
Lichter Stufenabstand125 mm
Neigung31,9°
Schräger Abstand der Stufenkanten331 mm

Tragwerk

Trittfläche gesamt4,969 m²

Normen und Vorschriften

Für Podest und Laufbreite gelten die Regeln jeder zweiläufigen Treppe. Wie bei allen Zickzackwangen sind die Schweißnähte zwischen den Stücken im Tragwerksnachweis zu prüfen.

Der Rechner prüft die Bequemlichkeit (Schrittmaß, Auftritt, Steigungswinkel) und die Norm des Landes, das Sie im Panel wählen (hier DIN 18065 für Wohnhäuser): nur die Grenzwerte, die diese Norm für Steigung, Auftritt, 2s + a, Laufbreite, Neigung, Steigungen je Lauf und Geländer festlegt. Das ist eine Orientierung: maßgeblich sind die geltende Fassung und die Landesbauordnung.

Normen nach Land, mit Quellen

Bauteile mit den Startwerten

Die DXF-Datei (AutoCAD 2007, in Millimetern) enthält diese Bauteile mit ihren Positionsnummern: ein bemaßtes Blatt je Teil, den Übersichtsplan und die Stückliste mit Gewichten.

Was die DXF-Datei enthält
  • Z1Wange · waagerechtRohr 50×40 × 28
  • Z2Wange · senkrechtRohr 50×40 × 2
  • Z3Wange · senkrechtRohr 50×40 × 28
  • Z4Wange · senkrechtRohr 50×40 × 2
  • Z5Wange · waagerechtRohr 50×40 × 2
  • E1Trittstufed=50 × 15
  • M1PodestrahmenRohr 50×40 × 2
  • M2PodestrahmenRohr 50×40 × 2
  • R1Podestd=50 × 1
  • P1PfostenRohr 80×80 × 2
  • B1HandlaufRohr Ø42,4 × 1
  • B2GeländerstabRund Ø16 × 15
  • B3HandlaufRohr Ø42,4 × 1

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sie sich von der U-Stahltreppe mit Stufenträgern?

Nur im Tragwerk: Jede Wange ist ein Zickzack aus Rohr, und die Stufe liegt auf ganzer Tiefe auf. Stufenanzahl, Steigung und Auftritt sind bei gleichen Maßen identisch.

Kann ich die Podesttiefe ändern?

Ja, mit dem Parameter E. Ein kürzeres Podest lässt mehr Länge für die Stufen des oberen Laufs; der Rechner verteilt neu und meldet, wenn die Stufentiefe unter den bequemen Wert fällt.

Was steht in der Stückliste?

Waagerechte und senkrechte Wangenstücke, Trittstufen, Podestrahmen und Podestplatte, Pfosten, Handlauf und Geländerstäbe – jeweils mit Maß, Stückzahl, Gesamtlänge und geschätztem Gewicht.