Stahltreppe mit Podest und 90°-Wendung berechnen

Treppenloch

Y
mm
X
mm
W
mm

Stufen

Z
mm
F
mm

Läufe und Wendungen

P
Q

Tragwerk

A
mm
G
mm
B
mm
H
mm
D
mm
U
°
T

Optionen

Oberflächen

Tragwerk

Anthrazit RAL 7016

Stufen

Eiche natur

3D-Ansicht wird geladen …Stahltreppe mit Podest und 90°-Wendung berechnen

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Anleitung & Normen

Dieser Rechner plant eine L-Stahltreppe mit Zwischenpodest: zwei Läufe mit Holm und Stufenträgern, verbunden durch ein quadratisches Podest an der 90°-Wendung. Das ist die gängigste Lösung im Metallbau, wenn das Treppenloch für einen geraden Lauf zu kurz ist – innen zwischen zwei Geschossen ebenso wie als Außentreppe aus Stahl mit Podest am Hauseingang oder Balkon.

Eingaben sind Treppenhöhe (Y), Länge des oberen Laufs einschließlich Podest (X), Laufbreite (W) sowie die Stufen vor (P) und nach (Q) der Wendung. Der Rechner setzt das Podest, verteilt die Höhe und gibt Holme, Podestrahmen, Pfosten und Geländer mit Positionsnummern aus. Wer eine DWG-Zeichnung einer Stahltreppe mit Podest sucht: Die DXF mit deinen Maßen öffnet sich direkt in AutoCAD.

Wann diese Treppe passt

Die Stahltreppe 90° mit Podest ist die Lösung, wenn das Treppenloch für einen geraden Lauf zu kurz ist, aber zwei freie Seiten hat: Der erste Lauf steigt an einer Wand entlang, der zweite verlässt das Podest im rechten Winkel. Das quadratische Podest, mit den Startwerten 1.000 × 1.000 mm, erlaubt eine Pause auf halber Höhe und erleichtert den Möbeltransport.

Gegenüber einer Wendelung braucht das Podest mehr Grundfläche, dafür hat jede Stufe über die ganze Breite denselben Auftritt – das ist die sicherste Lösung. Gegenüber der aufgesattelten Variante sind die Holme hier gerade, mit einem Träger je Stufe. Mit P = 7 Stufen unten und Q = 8 oben gilt: Eine Stufe von einem Lauf in den anderen zu verschieben, lässt die Steigung gleich, verändert aber die Podesthöhe und den Auftritt im oberen Lauf.

Parameter des Rechners

Jedes Maß trägt den Buchstaben, mit dem es im Editor und in den Plänen erscheint.

YTreppenhöhe
Startwert 2.800 mm · von 500 bis 8.000 mm
Höhe von Fertigfußboden unten bis Fertigfußboden oben.
XLauflänge
Startwert 3.250 mm · von 500 bis 12.000 mm
Verfügbare Länge im Grundriss (bei Wendungen: die des oberen Laufs).
WLaufbreite
Startwert 1.000 mm · von 500 bis 2.500 mm
Nutzbare Breite des Laufs.
ZStufenstärke
Startwert 50 mm · von 3 bis 120 mm
Dicke der Trittstufe (Platte oder Blech).
FUnterschneidung
Startwert 50 mm · von 0 bis 100 mm
Wie weit die obere Stufe über die untere vorsteht.
PStufen unterer Lauf
Startwert 7 · von 1 bis 25
Stufen vor der Wendung.
QStufen oberer Lauf
Startwert 8 · von 2 bis 25
Stufen nach der Wendung bis zum Austritt.
AHolmhöhe
Startwert 100 mm · von 30 bis 300 mm
Höhe des Holmrohrs.
GHolmbreite
Startwert 50 mm · von 20 bis 300 mm
Breite des Holmrohrs.
BTrägerprofil
Startwert 100 mm · von 20 bis 200 mm
Rohrquerschnitt des Stufenträgers unter jeder Stufe.
HStufe über Holm
Startwert 60 mm · von 0 bis 400 mm
Senkrechter Abstand zwischen Holm und Trittstufe.
DÜberstand über Träger
Startwert 60 mm · von 0 bis 300 mm
Wie weit die Stufe in Laufrichtung über den Träger vorsteht.
UTrägerwinkel
Startwert 10° · von -30 bis 45°
Neigung des Stufenträgers gegen die Senkrechte.
TAnzahl Holme
Startwert 1 · von 1 bis 3
Ein Mittelholm, zwei seitliche Holme oder drei.

So wird gerechnet

Die Treppenhöhe Y = 2.800 mm verteilt sich auf 16 Steigungen, die Stufe auf das Podest mitgezählt: 175,0 mm je Stufe. Im oberen Lauf bleibt nach Abzug der Podestbreite von X = 3.250 mm Platz für Q = 8 Stufen mit 281 mm Auftritt und 331 mm Stufentiefe.

Schrittmaß 2 × 175,0 + 281 = 631 mm, Neigung 31,9°: „Bequeme Treppe“. Am wirksamsten lässt sich der Komfort meist über die Verteilung der Stufen auf die beiden Läufe (P und Q) verbessern; die Übersicht nennt die Zahl und übernimmt sie per Klick.

Das Podest ist quadratisch mit der Seitenlänge W = 1.000 mm, hat einen Rahmen aus Rohr und einen Pfosten an der freien Ecke. Der Schalter „Drehrichtung umkehren“ macht aus der linksläufigen eine rechtsläufige Treppe, ohne die Maße zu ändern.

Ergebnis mit den Startwerten

Komfortbewertung: Bequeme Treppe.

Erfüllt DIN 18065

Schrittmaß 2s + a631 mm600 – 660 mm
Stufentiefe331 mm≥ 280 mm
Neigung31,9°30° – 40°
Steigung175 mm140 – 200 mm
Auftritt281 mm230 – 370 mm
2s + a631 mm590 – 650 mm
Nutzbare Laufbreite1.000 mm≥ 800 mm
Geländerhöhe900 mm≥ 900 mm

Stufen

Steigungen16 Stk.
Steigungshöhe175 mm
Auftritt281 mm
Stufentiefe (Auftritt + Unterschneidung)331 mm
Lichter Stufenabstand125 mm
Neigung31,9°
Schräger Abstand der Stufenkanten331 mm

Tragwerk

Trittfläche gesamt4,969 m²
Abstand der Stufenträger331 mm

Normen und Vorschriften

Nach DIN 18065 ist spätestens nach 18 Steigungen ein Zwischenpodest nötig. Die österreichische OIB-Richtlinie 4 verlangt bei einem Richtungswechsel eine Podesttiefe von mindestens der Laufbreite – das quadratische Podest in Laufbreite erfüllt genau das. Bei Außentreppen aus Stahl kommen rutschhemmende Stufen (Gitterrost, Tränenblech) und Korrosionsschutz hinzu. Die Tragfähigkeit von Holmen und Podestrahmen weist die Statik nach.

Der Rechner prüft die Bequemlichkeit (Schrittmaß, Auftritt, Steigungswinkel) und die Norm des Landes, das Sie im Panel wählen (hier DIN 18065 für Wohnhäuser): nur die Grenzwerte, die diese Norm für Steigung, Auftritt, 2s + a, Laufbreite, Neigung, Steigungen je Lauf und Geländer festlegt. Das ist eine Orientierung: maßgeblich sind die geltende Fassung und die Landesbauordnung.

Normen nach Land, mit Quellen

Bauteile mit den Startwerten

Die DXF-Datei (AutoCAD 2007, in Millimetern) enthält diese Bauteile mit ihren Positionsnummern: ein bemaßtes Blatt je Teil, den Übersichtsplan und die Stückliste mit Gewichten.

Was die DXF-Datei enthält
  • Z1WangeRohr 100×50 × 1
  • Z2WangeRohr 100×50 × 1
  • S1StufenträgerRohr 100×100 × 1
  • S2StufenträgerRohr 100×100 × 14
  • E1Trittstufed=50 × 15
  • M1PodestrahmenRohr 100×50 × 2
  • M2PodestrahmenRohr 100×50 × 2
  • R1Podestd=50 × 1
  • P1PfostenRohr 80×80 × 1
  • B1HandlaufRohr Ø42,4 × 1
  • B2GeländerstabRund Ø16 × 15
  • B3HandlaufRohr Ø42,4 × 1

Häufige Fragen

Wie berechnet man eine Stahltreppe mit Podest?

Das Podest zählt als eine Stufe: Die Treppenhöhe wird durch alle Steigungen einschließlich der Podeststufe geteilt, die Länge jedes Laufs durch seine Auftritte. Dann wird 2s + a geprüft. Der Rechner macht beides gleichzeitig und lässt dich Stufen zwischen den Läufen verschieben.

Wie groß muss das Podest sein?

Hier ist es quadratisch in Laufbreite (1.000 mm mit den Startwerten). Das ist das Mindestmaß, damit die Treppe in der Wendung nicht schmaler wird.

Geht das auch aufgesattelt?

Ja: Der Rechner für die aufgesattelte Stahltreppe mit Podest 90° verwendet dieselbe Stufenteilung mit Sattelwangen im Zickzack.

Und dieselbe Treppe aus Holz?

Der Rechner für die L-Treppe mit Podest aus Holz arbeitet mit Bohlenwangen und Balken im Podest, nach denselben Rechenregeln.